NATURE ART
Landschafts- oder Naturfotografie bedeutet für mich oft weniger die grosse Totale, das mächtige Bergpanorama, den stimmungsvollen Sonnenuntergang oder exotische weil weit entfernte Motive zu fotografieren sondern vielmehr auf die kleinen aber in meinen Augen viel bedeutungsvolleren Details einer einzigartigen Natur aufmerksam zu machen. Details die einem die ganze Erdgeschichte in einem Bild erzählen können und dich dazu anregen sollen, nachzudenken und deine unmittelbare Umwelt mit mehr Respekt und Verstand zu betrachten. Deswegen versuche ich auch weite Fernreisen zu vermeiden, einfach um dir zu zeigen, dass Natur hier vor deiner Haustür stattfindet und nicht nur etwas abstraktes, weil weit entferntes ist.
Die Motive in diesem Portfolio sind etwas ganz besonderes für mich. Das weil sehr schwer zu finden und noch aufwendiger umzusetzen. Zumindest dann, wenn das Motiv am Ende auch wie ein «echtes» Kunstwerk wirken soll. Einige dieser Bilder musste ich jahrelang suchen, bei anderen kann ich im Nachhinein froh sein, das Abenteuer überlebt zu haben. Das Klettern auf nassen Steinen in entlegenen Schluchten mit 20 kg Fotoausrüstung oft in der Dunkelheit war nicht immer ganz ungefährlich. Aber es hat sich gelohnt und so freue ich mich hier, dir diese einzigartigen Bilder hier zeigen zu können.
Die Bilder in diesem Portfolio sind nur als limitierter Gallery-Bond (Diasec) in den Formaten 70 x 105, 80 x 120cm, 100 x 150 cm und 120 x 180 cm erhältlich. Mehr Informationen zu den limitierten Auflagen findest du in meinen FAQ.

"Signs of Time"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2022
Obwohl diese Szene in der Realität bis an die 3 Meter gross ist, habe ich dann doch mehrere Monate gebraucht, diesen Gletschertopf überhaupt erst einmal zu finden. Solche Fotospots werden von Fotografen wie ein Goldschatz gehütet. Bezeichnend wenn man bedenkt, das das ein wahrer Touristen-Hotspot ist und viele daran vorbeilaufen ohne so etwas überhaupt zu sehen. Zudem stellte sich vor Ort dann recht schnell heraus, das an dieser Stelle der Wasserstand im Flussbett oft so hoch liegt, das das Motiv nicht in dieser Vollständigkeit wie hier gezeigt zu fotografieren ist. Eine weitere Herausforderung war es dann unter anderem auch noch, das richtige Licht dafür bekommen zu können. Sonnenlicht ist für diese Art der Fotografie genau so wenig geeignet wie ein komplett bewölkter Himmel oder Abenddämmerung. Ersteres ergibt einfach viel zu starke Kontraste/ Schatten im Bild und zweiteres sieht dann eben wegen komplett fehlender Schatten auch wieder langweilig aus. Am Ende habe ich dann mehrere Jahre gebraucht und dieses Bild so perfekt umsetzen zu können.

"The Hole" (Yin&Yang I)
Tatsächlich hatte mich an dieser Szene am Anfang nur die Gletschermühle interessiert Erst als ich mich daran machte einen schönen Bildaufbau für dieses Bild zu suchen, wurde mir diese symbolische Bedeutung klar: Auf der einen Seite der Millionen Jahre alte Fels und auf der anderen Seite das ewig fliessende und sich stetig erneuernde Wasser. Ganz wie Yin und Yang zwei Seiten, welche ohne den Gegenpart in der Form nicht existieren würden. Daher bin ich von der ursprünglichen Idee nur den Felsen zu fotografieren abgewichen und habe den Bildausschnitt passend zu diesem Thema gewählt.
Und auch hier wieder ein Bild, welches, ja man kann schon sagen extrem von der passenden Lichtstimmung lebt. Während das grüne Wasser wirklich nur im Sonnenlicht optisch ansprechend aussieht braucht es für die Steinstrukturen weicheres Licht ( Halbschatten), damit diese einzigartigen Felsenzeichnungen auch gut zur Geltung kommen. Tatsächlich verhält es sich so, dass dieser Ort bei weniger passendem Licht auf einem Foto auch mal völlig unspektakulär aussehen kann. Da ich dieses Bild aber ohne Photoshop/ Bildmontagen mit einem Single-Shot ablichten wollte, musste ich warten, bis eine passende Wolke die Steine quasi unsichtbar abgedunkelt hatte. Sozusagen als natürliche Softbox.

" The Rock "
Wasserfälle als so etwas wie eine Urkraft der Natur sind zwar auch für mich ein sehr beliebtes Fotomotiv doch als echtes Kunstwerk dann in meinen Augen trotzdem nicht gerade einfach zu realisieren. Diese Emotionen, diese persönlichen Eindrücke kann man dann nämlich nur schlecht fotografieren und so bleibt von einem eindrucksvollen Wasserfall rein bildlich oft nicht viel mehr übrig als ein mehr oder weniger breiter weisser Strich in der Bildmitte mit etwas Grün drumherum. Egal wie hoch und eindrucksvoll sich die Szene einem in der Realität auch darstellt. Und so muss man sich als Fotograf dann darüber Gedanken machen, wie man diese Naturkräfte in ein Bild legen kann. Das für mich interessante an dieser Szene war der sehr geometrische Bildaufbau ganz im Stil der alten Schule. Diese Blickführung durch die verschiedenen Diagonalen im Bild lädt den Betrachter förmlich dazu ein, den Blick über das Bild wandern zu lassen und es zu erforschen. Für mich persönlich ein viel interessanteres Bild als eine Totale von einem Wasserfall.

"Resilent"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2023
Fliessendes Wasser in freier Natur so zu fotografieren, dass das auch optisch ansprechend wird, ist gar nicht so eine triviale Aufgabe. Nur zu oft bekommt man dann auch Bildelemente wie Schlamm, Nässe, Schmutz oder andere Attribute ins Bild, wo mein erster Gedanke meist in die Richtung geht, dass ich mir so etwas als Kunstwerk dann eher nicht an die Wand hängen würde.
Diesen Spot hatte ich wegen der schönen Zeichnungen im Felsen schon eine ganze Weile im Kopf weil dieser Fels mich an den sprichwörtlichen "Fels in der Brandung" erinnert. Nur musste ich einige Jahre warten, da an dieser Stelle in der Regel deutlich weniger Wasser fliesst oder die Felsen direkt nach einem starkem Regen auch wieder nicht optisch ansprechend wirken. So gesehen war die an diesem Tag vorhandene Wassermenge ein echter Glücksfall, wie man ihn nur sehr selten erlebt da die Sonne am Vormittag die umgebenen Felsen bereits wieder getrocknet hatte, der Himmel aber zu diesem Zeitpunkt bedeckt und so ein wirklich perfektes Foto möglich war. Eine Aufnahme mit echtem Seltenheitswert.

"Labyrinth"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2023
Es gibt Orte, die kann eigentlich kaum fotografisch festhalten. Der hier gezeigte Ort ist für mich ein solcher und lebt von einer Landschaft, welche man eigentlich unmöglich in einem einzigen Bild festhalten kann. Im Grunde ist das kein einzelner Wasserfall, sondern eine Terrassenartige Fläche, die sich über gut einen halben Quadratkilometer erstreckt und mit unzähligen Details aufwarten kann.
Details die einen erahnen lassen, wie spektakulär schön dieser Planet aussehen könnte, wenn nur der Mensch nicht so vieles ruinieren, zerstören und zubetonieren würde. So gesehen für mich ein Bild, welches den krassen Unterschied zwischen echter Natur und dem, was wir daraus gemacht haben, symbolisiert.

"Green River"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2024
"Bring mich wieder hinunter, wo kühles Wasser fließt, ihr alle
Lasst mich an Dinge erinnern, die ich liebe...
Halt an dem Baumstamm, wo Welse beißen
Spaziergang entlang der Flussstraße in der Nacht
Barfüßige Mädchen tanzen im Mondlicht"
( Creedence Clearwater Revival)

"Sleeping Giant"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2022
Obwohl ich solche Szenen schon einige Jahre lang fotografiere bin ich doch immer wieder fasziniert von der Farb- und Formenvielfalt, welche die Natur im Laufe der vielen Jahre erschaffen hat. Da muss man sich fast schon schämen, sich selbst als Künstler zu sehen.
Die hier fotografierte Szene liegt tief verborgen in der Boggera-Schlucht im Kanton Tessin. Ein Ort zu dem es mich immer wieder hinzieht, weil er mich mit einer unglaublichen Intensität daran erinnert, wie klein, unbedeutend und vergänglich wir auf diesem Planeten eigentlich sind. Im Grunde ist der Mensch, egal wie wichtig er tut, nur eine kleine störende Kopflaus auf einem schlafenden Riesen. Und wer bei diesem Bild genau hinschaut, kann den Gastgeber sogar erkennen.

"Edge of Water"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2024
Kaum vorstellbar, dass das kein Werk eines Bildhauers ist, sondern einfach nur Natur pur. An die 300 Millionen Jahre alt. Direkt unterhalb der berühmten Ponte dei Salti kann man die Tessiner Gneise in ihrer ganzen Schönheit bewundern. Die Kombination aus metamorpher Geschichte, tektonischer Verformung und jahrtausendelanger Wasserpolitur macht die Gneise im Verzascatal zu einem echten Naturkunstwerk. Die Bänderungen, Störungen und Farbspiele erinnern oft an abstrakte Gemälde – geschaffen nicht von Menschenhand, sondern von Zeit, Druck und Wasser.
Für mich persönlich ein Bild das mich dann daran erinnert, in welchen zeitlichen Dimensionen wir denken müssen, wenn es um das Thema Natur geht. Denn zurzeit macht der Mensch innerhalb weniger Jahre Dinge kaputt, wofür die Natur Millionen Jahre benötigt hat, das zu erschaffen.

"God Tamangur"
DIASEC, Edition 100, Engadin 2021
Die alte Arve im God Tamangur
Im abgelegenen Val S-charl bei Scuol liegt der märchenhafte Arvenwald God Tamangur – der höchstgelegene zusammenhängende Arvenwald Europas. Inmitten dieser alpinen Landschaft steht die legendäre alte Arve, ein knorriger, jahrhundertealter Baum, der Wind und Wetter trotzt.
Sie gilt als Symbol für Widerstandskraft und Beständigkeit. Ihre bizarr geformten Äste und die raue Rinde erzählen von Jahrhunderten alpiner Geschichte. Für viele Besucher ist sie nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch ein Ort der Ruhe und Inspiration.
Die abgestorbenen, silbergrauen Stämme und verdrehten Äste der alten Arven wurden oft auch als Metapher für das Überleben in rauer Umgebung interpretiert – ein Wald, der dem Tod trotzt und dennoch weiterlebt.

"Tooth of Time" (Marmitte die Giganti)
DIASEC, Edition 100, Uriezzo 2023
Die Schluchtenregion «Orridi di Uriezzo» wird durch die Marmitte dei Giganti abgerundet. Binnen drei Kilometern sinkt der Toce zwischen Premia sowie Verampio abrupt 160 Meter in die Tiefe. Dadurch gräbt sich in diesem Bereich eine riesige Gletscherstufe in die Tiefe. Dieser Vorgang erzeugte am Fluss Toce bei Maiesso stark erodierte Felsen, die die Bezeichnung "Kessel der Riesen" tragen. Dieser Felskomplex, die Marmitte dei Giganti, sind Hohlräume in beeindruckender Form von Zylindern oder Halbkugeln. Bei deren Anblick lässt sich nur erahnen, mit welcher Intensität und Wucht das durch die Gletscher erzeugte Schmelzwasser in den Felsen eingedrungen ist.

"Timeless"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2022
Im grünenWasser der Verzasca liegen sie, uralt, geduldig, gezeichnet von Zeit und Strömung, wie Runen aus einer vergangenen Zeit.
Sie sind keine bloßen Steine, sondern Erinnerungen aus Granit und Gneis, gefaltet von der Erde selbst, geschliffen von Jahrtausenden, und doch so still wie ein Atemzug im Tal.
Manche tragen Narben von Gletschern, andere glänzen wie polierte Gedanken. Sie ruhen nicht – sie warten. Auf Füße, die sie berühren, auf Augen, die sie sehen, auf Herzen, die sie verstehen.
Und wer sich bückt und lauscht, hört vielleicht das Flüstern: „Ich war hier, bevor du warst. Ich bleibe, wenn du gehst.“

"The Canyon"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Die Schlucht bei Ponte Brolla ist ein spektakulärer Abschnitt der Maggia, einem Fluss, der aus dem Basodino-Gletscher entspringt und in den Lago Maggiore mündet. Die Maggia hat sich hier tief in den weißen Gneis eingeschnitten und dabei beeindruckende Formationen wie die sogenannten „Marmitte dei Giganti“ (Riesentöpfe) geschaffen – runde Vertiefungen, die durch Strudel und Geröll entstanden sind.
Besonders abends, wenn die Tagesgäste verschwinden, zeigt sich die Maggiaschlucht von ihrer stillen, mystischen Seite und verwandelt sich von einem Touristenhotspot in einen wahren Kraftort, der zum Verweilen und Innehalten einlädt.

"in Balance"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2022
Ein Stein, welcher von scheinbar magischen Kräften gehalten über dem Wasser schwebt und ein kleiner See bei dem sich Zufluss und Abfluss seit tausenden von Jahren die Waage halten.. Ein Bild bei dem mir sofort das Thema «Balance» in den Sinn kommt.
In unserer westlichen Kultur neigen wir meist dazu, allen Erwartungen an uns selbst gerecht werden zu wollen. Wer «Nein» sagt zählt da schnell als Verlierer. Dabei ist Balance nicht etwas was dir andere geben müssen, sondern beginnt mit deiner eigenen Achtsamkeit: Wer sich selbst zuhört, erkennt schneller, wann etwas kippt. Es geht darum, den eigenen Energiehaushalt zu verstehen und nicht ständig über die eigenen Grenzen zu gehen. Ein Nein zur Überforderung ist oft ein Ja zur inneren Klarheit und macht den Weg für ganz andere Wege frei.

"free Fallin"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Wasserfälle als Synonym für die Naturgewalten sind für mich ein immer gerne genutztes Fotomotiv, aber als Kunstwerk dann oft doch nicht so einfach umzusetzen. Denn oft bleibt von der Urgewalt rein bildlich nicht viel mehr übrig als ein weisser Strich in der Bildmitte mit viel Grün drumherum. Für mich als Bildinhalt oft zu dürftig, egal wie beeindruckend sich einem die Szene vor Ort auch darstellt.
So gesehen war die Entdeckung dieser kleinen, entlegenen Schlucht ein echter Glücksfall und mir war sofort klar, dass diese Szene ausnahmsweise nicht nur vor Ort eindrücklich daherkommt sondern auch als Bild an der Wand sehr gut «funktioniert».
Wasserfälle sind nicht nur beeindruckende Naturphänomene – sie tragen auch eine reiche Symbolik in sich, die in vielen Kulturen, spirituellen Traditionen und psychologischen Deutungen tief verankert ist. Hier sind einige Aspekte ihrer Bedeutung:
Emotionale Befreiung: In der Traumdeutung steht der Wasserfall oft für das Ausströmen unterdrückter Gefühle – ein Loslassen innerer Spannungen oder eine plötzliche emotionale Klarheit
Spirituelle Schwelle: In Mythen und indigenen Kulturen gelten Wasserfälle als heilige Orte oder Übergänge zwischen Welten. Sie markieren Schwellen – zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, zwischen Diesseits und Jenseits
Harmonie & Vergänglichkeit: Besonders in der japanischen Kultur symbolisieren Wasserfälle die Balance zwischen Mensch und Natur. Im Zen-Buddhismus erinnern sie an die Vergänglichkeit und die Schönheit des Augenblicks
Lebensfluss & Zeit: Der Wasserfall steht für den unaufhaltsamen Fluss des Lebens und die Vergänglichkeit der Zeit. Das Wasser stürzt über Klippen, ohne Rückkehr – wie Momente, die vergehen

"The Pozz I"
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Im Tessin bezeichnet ein „Pozz“ (auch „Pozzón“ oder „Pózz Bórgh“) umgangssprachlich einen natürlichen Wasserpool oder eine tiefe Stelle in einem Fluss oder einer Schlucht, die sich ideal zum Baden eignet. Diese Becken entstehen oft durch Erosion, wenn das Wasser über Jahrhunderte Gestein ausgeschliffen hat – ähnlich wie Gletschertöpfe, aber meist in aktiven Flussläufen.

" The Pozz II "
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Im Tessin bezeichnet ein „Pozz“ (auch „Pozzón“ oder „Pózz Bórgh“) umgangssprachlich einen natürlichen Wasserpool oder eine tiefe Stelle in einem Fluss oder einer Schlucht, die sich ideal zum Baden eignet. Diese Becken entstehen oft durch Erosion, wenn das Wasser über Jahrhunderte Gestein ausgeschliffen hat – ähnlich wie Gletschertöpfe, aber meist in aktiven Flussläufen.

" Teardrops "
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Irgendwo in einer Tessiner Schlucht. Wie grosse Tränen aus Stein liegen diese Felsen in der Landschaft.
Tränen aus Stein
Aus Erde geformt, vom Wasser geschliffen,
weint die Klippe in stiller Pracht.
Jahrtausende schweigen –
und doch erzählt ein einziger Tropfen, was die Zeit gemacht.
-
Im Schatten alter Felsen ein Geist weint,
den niemand jemals sah.
Die Tropfen fließen stumm und sacht –
als ob der Stein die Seele macht.
(I.A. Midjourney)

" Exit "
DIASEC, Edition 100, Ticino 2025
Ein kleines Spiel mit der Psychologie: Ganz unbewusst fotografiert man in der Regel Wasserfälle so, dass das Wasser zu einem hinfliesst. Nur sehr selten, also eigentlich gar nicht aber in der Form, dass es vom Betrachter aus wegfliesst.
Wenn etwas von mir wegfliesst, verursacht das rein psychologisch einfach kein gutes Gefühl. Es fühlt sich einfach nicht richtig an. Das daher, weil wir ganz unbewusst es einfach nicht gerne haben, wenn die Dinge uns entgleiten und in so einem tiefen Loch enden.
Daher war ich hier über mich selbst erstaunt, weil mir die hier fotografierte Szene dann trotzdem gefiel und mich als Fotomotiv sofort ansprach. Es macht sich der Gedanke breit, dass wenn wie in diesem Bild vorher möglichst viel passiert, einem der Ausgang, das Ende, gar nicht mehr so unbehaglich vorkommt.
Ein tröstender Gedanke, wie ich finde.